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Stuttgart – Es stürmt, es blitzt, ein Unwetter bricht herein. Kaum ist das Licht ausgegangen, ist das Opernhaus voller großer Gefühle, voller Leidenschaft, Tragik, Drama. Wie könnte es auch anders sein – schließlich geht es in Christoph Willibald Glucks Oper „Iphigénie en Tauride“ („Iphigenie auf Tauris“) um das Ende einer Familiensaga, die zu den blutigsten und tragischsten ihrer Art gehört. Wenn in der griechischen Mythologie von den Atriden die Rede ist, dann geht es um Betrug, Ehebruch, Inzest, Kindesmissbrauch,Kindesmord, Muttermord, Gattenmord. Auch zur Priesterin Iphigenie führt eine Blutspur hin, und wenn im Orchestergraben die Elemente toben, dann spürt man: Die Musik macht hörbar, was das Menschenherz zerreißt, das Unwetter findet also eigentlich auf der Bühne statt, in und mit den Menschen, die dort singen, ringen, leiden.Schauspieler machen die Erinnerungen alptraumhaft auf der Bühne lebendig..

Musikalische Leitung Christopher Moulds
Regie Krzysztof Warlikowski
Bühne und Kostüme Małgorzata Szczęśniak
Licht Felice Ross
Choreografie Claude Bardouil
Dramaturgie Miron Hakenbeck
Chor Bernhard Moncado
Iphigénie Joyce El-Khoury
Oreste Johannes Kammler
Pylade Mingjie Lei
Thoas Michael Mayes
Diane/Griechin/Priesterin Carina Schmieger
Aufseher des Thoas/Skythe Elliott Carlton Hines
Iphigénie (Schauspielerin) Renate Jett

Klytemnästra (Schauspielerin) Dorothea Baltzer

iphigenie