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Helmuth James von Moltke

Die Produktionsgemeinschaft, bestehend aus Robert Atzlinger (Schauspiel), Dorothea Baltzer(Schauspiel und Organisation)
Ekkehard Schobert (Querflöte und Komposition) und Hans Peter Schöpflin (Technik) vereint die Freude am Experiment und
ausdrucksstarkem Theater. Theaterpreise und viele sehr gute Kritiken zeigen, dass sie ihre Zuschauer-und Zuhörer mitnehmen können.

Durch die persönliche Begegnung mit Nachkommen von Helmuth von Moltke und Bernd von Haeften kam es zu der Beschäftigung mit
dem Briefwechsel zwischen „Pim“ (Freya) und ihrem „Jäm“ (Helmuth James), den Prozessakten und anderen Dokumenten. Heraus
kam ein Stück, das den Weg nachzeichnet von einem großen Netz von Menschen, die im Kreisauer Kreis über ein Deutschland
nach Hitler als sozialen Rechtsstaat in einem demokratischen Europa debattieren – zu der Einsamkeit im Netz eines Regimes,
das im Blutrausch alles, was sich ihm entgegenstellt, umbringt. „ Wir werden gehenkt, weil wir zusammen gedacht haben“
schreibt Moltke. Was bedeutet Zivilcourage? Wie kann man zwischen Druck und Gegendruck seinen Überzeugungen treu bleiben,
seinem Gewissen folgen, Mensch bleiben?

In einer Collage aus szenischer Lesung, Flötenmusik und einem eingeblendeten Film kreist das Stück um diese Frage und begleitet
Helmuth James von Moltke auf seinem Weg. Eine große Liebesgeschichte, die innere Freiheit und Gelassenheit angesichts des Todes
rühren an. Sicher kann man danach bejahen, was er in einem seiner Briefe schreibt „Ich bin wie ein stiller Sämann über das Feld
gegangen und das eben will man nicht. Der Samen aber, den ich gesät habe, der wird nicht umkommen, sondern wird eines Tages seine
Frucht bringen.“

Moltke Pressebericht-1

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